Pressemitteilungen

28.11.2011 | Düsseldorf ist ARTig
Treffpunkt Kunst
Düsseldorfs künstlerischer Nachwuchs trifft auf ein begeistertes Publikum. Das ARTigFestival mit vier Tagen geballtem Kulturprogramm findet heute Nachmittag bei einer Lesung mit anschließendem Kurzfilmprogramm seinen Abschluss.
Düsseldorf, 27. November 2011. 24 Stunden Programm verteilt auf vier Festivaltage, 45 Kunstwerke von über 120 künstlerischen Protagonisten .zwischen 15 und 23 Jahren, ein prall gefülltes Programm aus Tanz, Theater, Bildender Kunst, Fotografie, Musik, Literatur und Film – so die Bilanz des diesjährigen ARTig‐Festivals. 3500 Neugierige, darunter Erstbesucher, langjährige ARTig‐Fans, ehemalige Teilnehmer, Freunde und Verwandte füllten auch in diesem Jahr wieder das Junge Schauspielhaus, den Kunstraum, das Atelier am Eck und die Jazz‐Schmiede. Gemeinsam genoss man die einzig-artige, inspirierende Atmosphäre des Kulturfestivals, das längst ein fester Bestandteil von Düsseldorfs kulturellem Terminkalender geworden ist.
Das Festival bildet auch im achten Jahr den Abschluss der fünfmonatigen arbeitsintensiven Projektphase, die jährlich mit einem vom Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Vodafone Stiftung Deutschland ausgeschriebenen Ideenwettbewerb startet. Kulturelle Bildung heißt das Stichwort, dem sich die Initiatoren verschrieben haben. Ziel ist es, jungen Menschen durch die Gestaltung eigener künstlerischer Projekte die direkte Begegnung mit Kunst zu ermöglichen und Kultur als wichtigen Bestandteil im Leben von jungen Menschen zu verankern. Kulturamt und Vodafone Stiftung haben im Jahr 2004 den Grundstein für das Projekt gelegt, einen Raum für Phantasie, Kreativität und Selbsterfahrung haben die junge Leute daraus gemacht.
„Zukunft hat was!“ so der Titel eines selbstinszenierten Theaterstücks und zugleich einer der Höhepunkte des überzeugenden Programms am Donnerstag und Freitag. Dass man sich um Düsseldorfs nachwachsende Kunstszene keine Sorge zu machen braucht, bewiesen die engagierten, nachdenklich stimmenden oder zum Schmunzeln anregenden Einzelprojekte der jungen Künstler. „Jugend im Selbstfindungsprozess“ war nicht nur der Titel eines reduzierten Fotozyklus in Schwarzweiß, zu sehen auf der Vernissage am Samstag, sondern auch einer der inhaltlichen Schwerpunkte, die spartenübergreifend ihren künstlerischen Ausdruck fanden. Entscheidungsschwierigkeiten, Zukunftszweifel, Sinnfragen – in diesem Jahr zentrale Themenkomplexe. Dem gegenüber stand auch der augenzwinkernde Blick auf die eigene Generation, etwa die ironische Auseinandersetzung mit modernen Kommunikationsformen in sozialen Netzwerken.
Nach der Vernissage zog man in der Nacht nur ein paar Schritte weiter zum Live‐Konzert der Sparte Musik. Laute und leise Gitarrenklänge, elektronisch, teils akustisch verstärkt oder handgemacht, melancholisch, lebensfreudig – genau so vielseitig wie die leidenschaftlichen Musiker selbst. „Proberaum“, eine erfolgversprechende, sympathische Nachwuchsband, überzeugte mit Deutschrock. Varinia Akua, Singerin/Songwriterin, erzeugte mit ihrer melancholischen Soulstimme zunächst ein Gänsehautfeeling, um wenige Minuten später mit ihrem nächsten mitreißenden Song spontan zum Mitsingen zu animieren. Am Sonntagvormittag klang das Programm mit Autorenlesungen aus. Bei Croissants und Kaffee traf Prosa auf Poesie, Stimmgewalt auf Wortakrobatik. Mit einem anschließenden Kurzfilmprogramm steuert das Festival dann bis 17 Uhr Richtung Zielgerade. Auch in diesem Jahr haben sich die Filmschaffenden einem breiten Themenspektrum gewidmet, es geht um Freiheit und die Austauschbarkeit von Beziehungen. Die feine Beobachtungsgabe der Filmemacher wird die Blicke der Zuschauer auf die Leinwand ziehen. Eine interne Film‐Preview im Vorfeld ließ echte Nachwuchstalente erkennen.
Das ist besonders erfreulich, gibt es doch im Anschluss an das Festival die Möglichkeit, sich für das „EigenARTig‐Förderungsprogramm“ zu bewerben, um die Intensivierung der kreativen Arbeit auf eigenen Wunsch fortzusetzen. Teilnehmer der achten ARTig Runde können sich ab sofort um eine fünfmonatige individuelle Förderung und weitere Begleitung durch ihre künstlerischen Mentoren bewerben. Die Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 22.12.2011. Nach einer Jurysitzung werden die ausgewählten Künstler im Januar 2012 benachrichtigt. Im Rahmen der Düsseldorfer NACHT DER MUSEEN 2012 werden die Arbeiten präsentiert. Auch der nächste reguläre Ideenwettbewerb von Düsseldorf ist ARTig ist auch bereits in Sicht. Bewerbungsschluss ist im Mai 2012.
Nähere Informationen unter www.duesseldorf‐ist‐artig.de
24.11.2011 | Düsseldorf ist ARTig
"Düsseldorf ist ARTig" Am Donnerstag ist Festivalstart!
Einen Einblick in die junge Kunstszene Düsseldorfs gibt vom 24. bis 27. November das 8. Festival von "Düsseldorf ist ARTig". Während des viertägigen Festivals kann an drei Veranstaltungsorten Kunst erlebt und diskutiert werden. Für eine spannende Mischung sorgen 45 Projekte von jungen Künstlern aus den Bereichen Kunst, Fotografie, Tanz, Theater, Musik, Literatur und Film.
Der Countdown läuft! Kurz vor dem Festivalstart werden letzte Kunstwerke gehängt, Schrittfolgen verändert, Licht und Ton installiert. Ab Donnerstag heißt es dann: Kunst erleben, diskutieren und Begeisterung teilen. Denn Festivalzeit bei "ARTig" bedeutet, Kulturelles und Geselliges zu verbinden. Zwischen Tanz‐ und Theaterpremiere, Live‐Konzert und Lesung treffen sich Menschen aller Alterklassen, die neugierig auf die junge Kunstszene Düsseldorfs sind und bei Snacks und Getränken Gesehenes diskutieren und Kunst nachwirken lassen.
Erster Höhepunkt des viertägigen Festivals am Donnerstag (24. November): das Stück "Im Spektrum". Im neu gestalteten Foyer vom Jungen Schauspielhaus wird mit eimerweise Farbe "Eine Hymne an das Leben" tänzerisch in Szene gesetzt. Weiter geht’s am Donnerstag und Freitag dann mit zehn selbst choreographierten und inszenierten Stücken, Tanz¬collagen und Theaterperformances.
"Ausgezeichneter Ort" Der Freitagabend wartet zusätzlich noch mit einem besonders festlichen Anlass auf: "ARTig" erhält einen Preis als "Ausgezeichneter Ort". Ausgezeichnet, so lautet das Prädikat der Jury der deutschlandweit beachteten Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen". Die Jury würdigte "ARTig" im Rahmen eines Wettbewerbs als "zukunftsorientiert, kreativ, innovativ und vielfältig". Hans‐Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Thomas Holtmanns, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, werden den Preis im Rahmen eines kleinen Festakts entgegennehmen. Schließlich ist "ARTig" ein Gemeinschaftsprojekt von Stiftung und Landeshauptstadt und wäre ohne das seit acht Jahren währende Engagement dieser beiden Partner nicht denkbar.
"Törtchen für die Nachwelt" – Paten gesucht Der dritte Festivaltag (Samstag, 25. November) steht zunächst ganz im Zeichen von Bildender Kunst und Fotografie. Im Kunstraum und im Atelier am Eck erwartet die Besucher eine Ausstellung mit Malerei, Grafik, Fotografie und Installationen. Auch Konzeptkunst zum Mitmachen ist dieses Mal mit dabei. Nachwuchskünstlerin Karlotta Kahmann hat das Projekt "Törtchen für die Nachwelt" gestartet. Echte Törtchen hat die 17‐jährige für ihre Aktion gebacken
und anschließend in Gießharz eingebettet. Entstanden sind 13 durchsichtig schillernde, harte Würfel, in deren Mitte je eines dieser konservierten Törtchen schwebt. Um zu gewährleisten, dass sich die Törtchen möglichst international verbreiten, braucht das Projekt noch "Törtchen‐Paten". Für die Patenschaft kann
man sich am Abend bewerben. Ausgewählte Paten sollen ihr Törtchen dann mit auf eine Reise nehmen und an möglichst weit entfernten Orten vergraben. Die Dokumentation des Ganzen findet auf einem Blog statt (www.13toertchen.wordpress.com).
Aber nicht nur Kunstfans kommen am Samstagabend auf ihre Kosten. Ab 21 Uhr laden die "ARTig"‐Musiker wieder zum Live‐Konzert mit anschließender Party in die Düsseldorfer Jazz‐Schmiede. Nico Brandenburg, der neue Mentor der Musiksparte, selbst Kontrabassist, Dozent und Herzblutmusiker, hat die Jugendlichen in diesem Jahr beraten und inspiriert. Herausgekommen ist ein neuer, anders‐artiger Sound, eine Mischung aus Indie, ElectroPop, Deutschrock, Jazz und Soul. Egal ob talentierte Solisten, die sich als Neueinsteiger erstmals auf die Bühne wagen oder "Wiederholungstäter" wie "proberaum", eine aufstrebende, mittlerweile über Düsseldorfs Stadtgrenze hinaus bekannte Band ‐ alle verbindet die Liebe zur Musik. Weil diese Begeisterung ansteckend ist und besonders am Samstagabend wieder ein großer Publikumsandrang erwartet wird, baut "ARTig" diesmal sogar an. Das Konzert wird zusätzlich auf eine große Leinwand ins nahegelegene, ehemalige Café Schepeler übertragen. Literarisch, cineastisch und nach kurzer Nacht meist umso gemütlicher klingt das Festival dann am Sonntag in der Jazz‐Schmiede aus. Die Literatursparte lädt ab 13 Uhr zur nachmittäglichen Lesestunde. Kreative
Wortakrobaten und klassische Erzähler wechseln sich ab, bevor es dann ab 15 Uhr heißt: "Film ab!" Sechs Premieren machen Lust auf Neues aus der Sparte Film. Zu entdecken gibt es auch neue Kamera‐ und Schnitttechniken, mit denen die jungen Filmschaffenden experimentiert haben. Besonders zu empfehlen: "Panopticum", der Kurzfilm von Tim Weskamp, einem jungen Regisseur, der zum dritten Mal bei "ARTig"
mitmacht – angespornt durch den großen Erfolg des vergangenen Jahres.
Das vollständige Festivalprogramm gibt es im Internet unter: www.duesseldorf‐ist-artig.de. Der Eintritt ist überall frei.
14.11.2011 | Düsseldorf ist ARTig
Düsseldorf ist ARTig VIII: Ideen, die bewegen
"ARTig"‐Festival vom 24. bis 27. November: Spannender Querschnitt durch die junge Kunstszene der Stadt. Über 120 Kreative präsentieren Arbeiten in den Sparten Bildende Kunst, Fotografie, Tanz, Theater, Literatur, Musik und Film.
Mit einem viertägigen Festival vom 24. bis 27. November klingt der achte Durchgang von "Düsseldorf ist ARTig", dem Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Vodafone Stiftung Deutschland, aus. Das Festival ist der Höhepunkt des "ARTig"‐Jahres. Nun präsentieren die Jugendlichen, was sie in den vergangenen fünf Monaten erarbeitet haben: Ideen, die bewegen, Ergebnisse, die überraschen, nachdenklich stimmen, erheitern ‐ einen spannenden Querschnitt durch die junge Kunstszene der Stadt und einen Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen.
Die kreativen Arbeiten aus den Bereichen Theater und Tanz sind am Donnerstag‐ und Freitagabend im Jungen Schauspielhaus zu sehen. Bei einer Vernissage am Samstagabend werden im Kunstraum und im Atelier am Eck die Werke aus den Sparten Fotografie und Bildende Kunst gezeigt. Im Anschluss daran bringen die Künstler aus der Musik‐Sparte das Publikum in der Jazz‐Schmiede auf Touren. Und am Sonntag klingt das Festival mit einem nachmittäglichen Literatur‐ und Filmprogramm in der Jazz‐Schmiede aus. Der Eintritt ist überall frei.
Über 120 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 23 Jahren beteiligten sich in diesem Jahr. Seit der Jurysitzung im Juni wurden 45 Einzelprojekte mit professioneller Unterstützung durch künstlerische Mentoren realisiert. Über den Umfang der künstlerischen Beratung entschieden die Jugendlichen selbst; die maximale Selbstständigkeit bei der Umsetzung der eigenen Idee ist ein wichtiges Anliegen von "ARTig".
Ausgezeichnet im "Land der Ideen"
2004 haben das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und die Vodafone Stiftung Deutschland den Grundstein für das kulturelle Bildungsprojekt außerhalb schulischer Verpflichtungen gelegt ‐ einen Raum für Selbsterfahrung und Kreativität haben die Jugendlichen seitdem daraus gemacht. "Düsseldorf ist ARTig" trägt der Erkenntnis Rechnung, dass Bildung eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit ist. Kulturelle Bildung als Teil der Persönlichkeitsentwicklung gewinnt neben der schul‐ und berufsbezogenen Bildung eine immer größere Bedeutung.
Bei "ARTig" sind kulturelle Bildung und künstlerische Aktivitäten eng miteinander verknüpft. Ein Konzept, das ankommt und Wirkung zeigt: Seit 2004 beteiligten sich ca. 1.000 Jugendliche mit ihren künstlerisch‐kreativen Projektideen. Auch die Besucherresonanz ist groß ‐ beim letzten Festival im November 2010 kamen an vier Tagen rund 3.500 Besucher.
"Düsseldorf ist ARTig" bewegt aber nicht nur die unmittelbar Beteiligten. So wurde das Projekt gemeinsam mit Stadt und Stiftung 2011 von der in Berlin ansässigen Standortinitiative "Deutschland ‐ Land der Ideen" und der Deutschen Bank im Rahmen des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet nun am zweiten Festivaltag (25. November) in feierlichem Rahmen statt. Als "zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und vielfältig" würdigte die Jury das Projekt.
Projekt mit Vorbildcharakter
Kulturdezernent Hans‐Georg Lohe: "'Düsseldorf ist ARTig' ist ein wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen Bildungskonzepts der Stadt Düsseldorf und hat insoweit hohen Stellenwert. Gemeinsam mit den Jugendlichen freuen wir uns über die Auszeichnung, zeigt sie doch, dass das Projekt Modell‐ und Vorbildcharakter über die Stadtgrenzen hinaus hat."
Eine enge, gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Jugendlichen ist Teil der "ARTig"‐Philosophie und zugleich ihr Alleinstellungsmerkmal. Thomas Holtmanns, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, ergänzt: "Kulturelle Bildung ist ein elementarer Bestandteil der Bildung. Wir sehen es als unsere Verantwortung, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen.
'Düsseldorf ist ARTig' ist die Plattform für kulturelle Bildung und zeigt erneut, wie viel kreatives Potenzial und Engagement in jungen Menschen steckt. Diese Begeisterung und diesen Ideenreichtum unterstützen wir und setzen das Projekt gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf auch im nächsten Jahr fort." 140.000 Euro jährlich bringt die Stiftung dafür auf.
Neu in diesem Jahr ist die Veröffentlichung des Buches "Idee – Versprechen – Traum. Düsseldorf ist ARTig – ein innovatives Bildungsprojekt". In dem von der Vodafone Stiftung herausgegebenen Buch kommen unter anderem Projektverantwortliche, ehemalige "ARTige" und Mentoren zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen.
Eingebettet in Projektbeispiele und Fotos wird eine einzigARTige Erfolgsgeschichte erzählt. Gleichzeitig gelingt der Blick nach vorn. Ziel ist es, "Düsseldorf ist ARTig" als Marke für ein künstlerisch‐kreatives Bildungsprogramm von Jugendlichen für Jugendliche zu etablieren.
Das Netzwerk ist ganzjährig aktiv "Düsseldorf ist ARTig" befindet sich also in stetem Wandel und ist weit mehr als ein kreativer Ideenwettbewerb mit anschließendem Festival. Es ist Plattform für junge, kunst‐ und kulturinteressierte Menschen. Das "ARTig"‐Netzwerk ist ganzjährig aktiv, steht mit kunst‐ und kulturbegeisterten Jugendlichen im Austausch, hört zu, regt an und geht auf aktuelle Bedürfnisse der Jugendlichen ein. In der Rubrik "ARTig sagt" entwickelt sich darüber hinaus eine rege Debatte über künstlerische Aktivitäten und das Kulturleben der Stadt. Mit dem Programm "ARTig Plus" schließlich gibt es die Möglichkeit, besondere Beratungsangebote zu nutzen, die sich mit Berufsorientierung im Kunst‐ oder Kulturbereich beschäftigen. Kreative Impulse und neue "ARTig"‐Protagonisten sind stets willkommen.
Das vollständige Festivalprogramm und weitere Informationen zu den Aktivitäten von "Düsseldorf ist ARTig" gibt es unter: www.duesseldorf‐ist‐artig.de.