24. Februar 2021

Chancen denken: Impulse für eine offene und mutige Gesellschaft im 21. Jahrhundert

Wie durch eine Lupe hat uns die Coronakrise in den vergangenen zwölf Monaten Missstände und Ungleichheiten unserer Gesellschaft im vollen Ausmaß sichtbar gemacht. Dazu gehört auch und vor allem der Bildungsbereich: die mangelnde Digitalisierung der Schulen oder fehlende digitale Kompetenzen der Lehrkräfte, aber auch der wachsende “digital gap” in Familien. Wieder einmal hängt Bildung – effektives Homeschooling und Distanzlernen – viel zu stark von der sozioökonomischen Herkunft der Schüler:innen ab. Die Krise ist aber auch ein Test für die Demokratie und Beteiligung im öffentlichen Raum. Desinformation in den Online- und sozialen Medien untergräbt in einigen Bevölkerungsteilen das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse und damit auch in die Politik, die bemüht ist, evidenzbasiert zu handeln.

Gleichzeitig katalysiert die Krise in ungeahnter Geschwindigkeit Veränderungsprozesse. Die Bereitschaft vieler Akteur:innen, mit Ideenreichtum, Pragmatismus und solidarischem Geist Lösungen zu entwickeln, ist nur eine der vielen hoffnungsvollen Erscheinungen dieser außergewöhnlichen Zeit. In genau dieser Dynamik bietet sich die Chance, Veränderungen anzustoßen und Neues zu schaffen. Jetzt ist die Zeit, um gemeinsam eine bessere Bildung und demokratische Teilhabe in einer digitalisierten Gesellschaft zu gestalten.

Aus diesem Grund hat die Vodafone Stiftung Ende 2020 den Dialog mit ihrem Beirat und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gesucht. Entstanden sind dabei viele spannende Denkanstöße, die in der Publikation „Chancen denken“ zusammengefasst wurden. Die Beiträge werfen einen geschärften Blick auf die Spannungen, Ungleichheiten und Missstände, die durch die Pandemie in den Bereichen Bildung und politische Teilhabe verstärkt wurden. Lassen nachvollziehen, welche Veränderungen die Krise katalysiert hat. Heben hervor, welche Chancen und neuen Handlungsräume sich aus diesen Veränderungsprozessen abzeichnen und ergeben können. Und zeigen auf, wie Verantwortliche in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft diese Chancen so unterstützen können, dass daraus nachhaltige, positive gesellschaftliche Veränderungen Fuss fassen können.

Sie reflektieren dabei nicht nur das vergangene Jahr, sondern werfen einen Blick nach vorne.

Mit Denkanstößen von Hannes Ametsreiter, Julius de Gruyter, Udo Di Fabio,Birgit Eickelmann, Thomas Gegenhuber, Verena Knoblauch, Ricarda Lang,Kai Lanz, Andreas Lebert, Johanna Mair, Moritz Müller-Wirth, Quang Paasch,Verena Pausder, Eva Schulz, Christian Stöcker und Monika Wulf-Mathies

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