22. April 2021

Tech ist nicht gleich Tech: Wie man Mädchen und junge Frauen durch kreative Zugänge für die IT-Welt begeistert

  • Zum Girls’ Day 2021 zeigt die Initiative Coding For Tomorrow gemeinsam mit der Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär Mädchen und jungen Frauen kreative Berufsmöglichkeiten in der Tech-Welt auf
  • In der Workshop-Reihe „Girls in Creative Tech“ stellen prominente Vorbilder aus der digitalen Kreativwirtschaft die Bereiche digitale Kunst, intelligente Mode und Medienarchitektur vor
  • Losgelöst von stereotypen Rollenvorstellungen und entsprechend ihrer eigenen Stärken und Interessen will die Initiative mehr Mädchen und junge Frauen ermutigen, sich in der digitalen Welt zu verwirklichen

Düsseldorf, 22. April 2021 – Digitalberufe sind in Deutschland nach wie vor stereotypisch männlich geprägt. Mit nur rund 16 Prozent sind Frauen in Informatik- und anderen IKT-Berufen deutlich unterrepräsentiert. Anlässlich des heutigen Girls‘ Days möchte Coding For Tomorrow, eine Initiative der Vodafone Stiftung, mit der Veranstaltung „Girls in Creative Tech“ zeigen, wie vielfältig die Tech-Branche ist und welche Möglichkeiten es jenseits der klassischen MINT-Berufe auch in der Kreativwirtschaft gibt, digital zu arbeiten. Bei den virtuellen Workshops begegnen die Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren Vorbildern aus der digitalen Kreativwirtschaft, die in ihrer Arbeit Coding mit kreativem Schaffen verbinden. Die Workshopleiterinnen Sabine Wieluch (Digital-Künstlerin), Rahel Flechtner (Interaction Designerin) und Stefanie Holzheu (Medienarchitektin) stehen dabei beispielhaft für unterschiedliche Berufe aus den Bereichen der digitalen Kunst, Mode und Architektur. Als besondere Motivation spricht die Staatsministerin für Digitales sowie Schirmherrin der Initiative Coding For Tomorrow, Dorothee Bär, zu Beginn der Veranstaltung in einer Videobotschaft zu den jungen Frauen.

STATEMENT

Das tolle an Creative Tech ist für mich genau das, was der Name eigentlich schon aussagt: Es vereint Kreativität und Technik. Für mich geht es dabei in erster Linie darum, neue Ideen zu entwickeln. Neue Technologien können dabei selbst zum Forschungsgegenstand werden, oder aber Technik kann als Werkzeug dienen, um neue Ideen zu entwickeln, auszuprobieren und erlebbar zu machen.“

Rahel Flechtner, Interaction Designerin

Arbeitsmarkt der Zukunft: Tech-Branche ist mehr als IT

„Die Tech-Branche birgt ein breites Potenzial an neuen Berufsbildern jenseits der klassischen Informatik.“, so Inger Paus, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vodafone Stiftung. „Nur wenn wir Vorurteile aufbrechen und jungen Frauen kreative Einstiegsmöglichkeiten aufzeigen, legen wir heute die Grundlagen für die Zukunft. Dafür braucht es neben Formaten wie „Girls in Creative Tech“ vor allem die Schulen, die Mädchen wie Jungen digitale Kompetenzen frei von Stereotypen vermitteln.“

Die digitale Workshop-Reihe „Girls in Creative Tech“ bietet Coding For Tomorrow bereits seit Anfang 2020 regelmäßig an. Das Format ergänzt das breite Angebot der Initiative zum Thema digitale Bildung an Schulen.

Mehr zu  Informationen zu unseren Mentorinnen und der Workshop-Reihe:

coding-for-tomorrow.de/girls-in-creative-tech

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle von Coding For Tomorrow, Stephanie Winkler, +49 172 4864 800.

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