Vorabergebnisse einer repräsentativen Befragung
14- bis 24-Jähriger in den Wochen vor der Bundestagswahl 2021

Wie haben junge Menschen
den Wahlkampf erlebt?

JUNGE MENSCHEN HABEN GROßES INTERESSE AN POLITIK UND BESONDERS AN DER BUNDESTAGS­WAHL.

Politik hat für junge Menschen einen hohen Stellenwert. Mehr als zwei Drittel der 14-bis 24-Jährigen informieren sich mindestens einmal pro Woche allgemein über das politische Geschehen. 29 Prozent tun dies sogar täglich.

Wahlkampf-2-Gruppe-1
85

%

der jungen Menschen äußerten Interesse am Ausgang der Bundestagswahl.

Während des Wahlkampfs informierten sich über die Hälfte der jungen Menschen (53 %) regelmäßig über Politiker:innen und Parteien.

Vom Wahlkampf waren junge Menschen aber enttäuscht.

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Nichtmal jede:r Vierte (23 %) der 14- bis 24-Jährigen fühlte sich durch die Kommunikation derPolitiker:innen oder Parteien im Wahlkampfangesprochen.

73

%

der jungen Menschen fanden, dass es mehr um Personen und Parteien als um politische Inhalte ging.

Fast zwei Drittel (61%) fanden zudem, dass nicht über die besten politischen Ideen gestritten wurde.

Aber wie wirkte sich der Wahl­kampf auf die Wahl­beteiligung junger Menschen aus?

92 Prozent der wahl­berechtigten jungen Menschen hatten vor zu wählen …

… aber nur 42 Prozent fühlten sich durch den Wahlkampf dazu motiviert.

38

%

fanden, Parteien
würden sich um ihre
Stimme bemühen.

21

%

sahen ihre Anliegen
ausreichend im
Wahlkampf vertreten

Junge Menschen finden ihre Themen im Wahlkampf kaum wieder

Das Thema Umwelt- und Klimaschutz – für junge Menschen am wichtigsten – hatte auch im Wahlkampf einen hohen Stellenwert. Andere für junge Menschen wichtige Themen wie Bildung, Gesundheit und Digitalisierung und Arbeit haben nach Ansicht junger Menschen aber nur eine untergeordnete Rolle gespielt.

Relevanz für junge Menschen

Dagegen Relevanz im Wahlkampf

Umwelt- und Klimaschutz0%

Bildung0%

Gesundheit / Pflege0%

Digitalisierung0%

Arbeit0%

Soziales0%

Steuern / Finanzen0%

Wirtschaft0%

Verkehr0%

Migration / Integration0%

Ernährung / Verbraucherschutz0%

Außenpolitik0%

METHODIK

Art der Befragung: Online-Erhebung(Computer Assisted Web Interviewing, CAWI)

Befragungszeitraum: 07. bis 27. September 2021

Anzahl der Befragten: 2.124 Personen im Altervon 14 bis 24 Jahre

Grundgesamtheit: 14- bis 24-Jährige in Privathaushalten in Deutschland, die das Internet nutzen

Durchgeführt von: Infratest dimap,Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH

Junge Menschen blicken skeptisch auf die politische Entwicklung und eine kommende Regierung

Mehr junge Abgeordnete braucht das Land

54

%

der 14- bis 24-Jährigen ist eine größere
Anzahl junger Politiker:innen besonders
wichtig, um die Berücksichtigung ihrer
Interessen zu verbessern.

Hier ist noch Luft nach oben. Im neuen
Bundestag sind knapp 9 Prozent der
Abgeordneten 30 Jahre oder jünger.
Das ist ein deutlich größerer Anteil
als nach der Wahl 2017 (3 %). Verglichen
mit ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung
von etwa 30 Prozent sind die unter
30-Jährigen aber auch im neuen Parlament
deutlich unterrepräsentiert.*

*Quellen: Bundeswahlleiter und statistisches
Bundesamt, eigene Berechnungen.

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